In der Sprecherausbildung bekamen wir einen Werbetext für ein Computerspiel: „Acanamea, die Insel der Monster“. Ein Trailer-Text mit Tempowechseln, großen Gesten, einem Dämon und Augen im Dunkeln. Ich habe ihn als Voice-Over aufgenommen.
Danach wollte ich wissen, wie die Aufnahme mit Bild wirkt. Szenen aus einem Spiel, unter die ich meine Stimme hätte legen können, hatte ich nicht. Also ist die Bildwelt neu entstanden, gemeinsam mit Claude, einer KI.
Was von mir ist
Die Stimme. Ich habe den Text selbst eingesprochen, jede Silbe, ohne Stimmsynthese.
Bei den Bildern war die Arbeit geteilt. Ich habe Szene für Szene entschieden, was zu sehen ist und woher das Licht kommt. Gerechnet und gebaut hat es die KI.
Warum ich das offen sage
Ich nutze KI, um Ideen schneller sichtbar zu machen. Nicht, um Stimme oder Texte zu ersetzen. Wer mich für ein Hörbuch bucht, bekommt meine Stimme.
Ich bin ein visueller Typ, und es macht mir Spaß, eine Aufnahme mit anderen Medien zu verbinden, mit Musik und mit Video. Für mich wirkt sie dadurch noch stärker. Auch bei Demos machen Geräusche und Musik unheimlich viel aus.
Nur hören statt sehen: Die Tonspur steht als Hörprobe unter „Werbung“ bei den Hörproben.


